Die Entstehung der Dodge WC-51- WC-64KD Serie

Hier nur die von WC-51/52

Bei den grossen Manövern der US Army 1941/1942 wurde festgestellt das die vorhandenen Fahrzeuge nicht ausreichten um die Neue Taktik, das auch Fahrzeuge mit Nachschub an der vordersten Linie mitfahren müssen. Der neue Willy´s Overland Jeep GPW war zu klein und die LKW zu groß. Die aktuellen und  bei der US Army eingesetzten Fahrzeuge der Firma Dodge hatten keinen Allradantrieb oder keine genügende Nutzlast/Ladefläche.

Fahrzeuge um 1935:

Carryall

Pickup

Command

Pickup um 1934

A 1939 Dodge TD-21 133-inch wheelbase one-ton pickup with a 9-foot box is shown. Note the "speed lines" on the lower rears of each fender. This pickup was powered by the 218 cubic inch L-six engine. (Photo DaimlerChrysler)

A 1940 Dodge VC 116-inch wheelbase half-ton pickup is shown. The two clues that tell us this is a 1940 are its restyled grille and the small parking lights on top of the headlight. Along with the rest of the auto industry Dodge switched over to sealed beam headlights in 1940. (Photo: DaimlerChrysler)

 Fahrzeug um 1941

 Innerhalb kürzerster Zeit wurde das neue Fahrzeug der Army vorgestellt.

 ein WC-52

 

Der WC-55 ist ein WC-52 mit verstärkten Achsen und sonstigen kleine Umbauten.. Mit einer 37mm Panzerabwehrkanone wurde er bewaffnet.

Wobei man beachten muss das die im Jahre 1914 von den Brüdern John F. (geb. 1864) und Horace E. Dodge (geb.1868) gegründet  Firma bereits 1916 einer der grössten Lieferanten der Armee von Sanitäts- und Staff-fahrzeugen wurden.

1919 Dodge Brothers Touring Car

Und der 3. grösste Autobauer in den USA waren. 1920 starben beide Dodge Brüder durch Krankheit und die Firma kam nach der kurzfristigen Uebernahme durch Finanzleute im Jahre 1928 definitiv zum Chrysler-Konzern.

Dodge ist bis heute eine erfolgreiche Marke geblieben, die Dodge Personenwagen sind im Segment Preisgünstig und Robust positioniert, während die "Light Trucks" als besonders kräftig gelten. Die Abstammung vom Dodge WC und CC des zweiten Weltkrieges über die Power Wagon zu den heutigen Modellen Ram, Dakota und Durango ist für den Kenner immer noch sichtbar. Seit 1927 werden Dodge Nutzfahrzeuge auch in England montiert.

 

 

 Von der Neuen WC- Serie gab es 12 verschieden Aufbauten. Der Motor und das Chassis waren gleich. Das sich im Kriegsfall als positiver Effekt herausstellte um den Nachschub für Ersatzteile zu sichern. Der Motor, ein Chrysler Model T-214 mit 6 Zylinder, seitengesteuerter L-Motor hat 74PS auf den Bremsen bei 3200 U/min ( SAE 92 PS ) und 3780 ccm Hubraum konnte ziemlich alle Brennstoffe, ausser Diesel, verbrennen. Es gibt Fahrzeuge mit und ohne Seilwinde. Die Seilwinde stammt von der Firma Braden. Es gibt 2 Versionen, die Fahrzeuge die nicht die Fahrgestellnummer 81703868 und 81698988-81702494 hatten wurden mit der BRADEN MU2 mit 5000 lbs Zugkraft ausgestattet. Das Seil ist 11mm stark. Die Fahrzeug mit den Fahrgestellnummern 81703868 und 81698988-81702494 hatten die BRADEN MU2 mit 7500 lbs Zugkraft und einen 13mm starken Stahlseil. 1941/42 wurde eine eigene Produktionshalle in WARREN/Michigan/USA errichtet um die Armee zu versorgen.

 

Library of Congress fsa 8d07890

 Library of Congress fsa 8d07858

Die nach Europa bzw. Afrika gehenden wurden im zusammengebauten Zustand mittels Libertyschiffe verschickt.

Die nach Asien wurden in zerlegten Zustand in Kisten eingepackt und dann mittels Schiff transportiert.

Library of Congress fsa 8d07892

 Library of Congress fsa 8d07879

In Asien wurde die Produktionsstätte der zum Zusammenbau errichtet wurde liebevoll "Little Detroit" genannt.

Es standen genügend zum Abtransport bereit da mehr gebaut wurde als verschifft werden konnte.

Wayne State University the Virtual Motor City Collection

 

 Library of Congress  fsa 8d21867

Library of Congress  fsa 8d07835

Im laufe der kriegerischen Aussereinandersetzungen wurden auch einige Dodge WC-51/52 bewaffnet.

Dazu wurde die Lafette von Jeep überarbeitet.

Der Dodge hatte im Prinzip alle Erwartungen übertroffen, wurde von den GI´s liebevoll "Beep" genannt. Es war der Lastesel der Streitkräfte und man hatte viel vor mit ihm.

Detailfoto von Werbeplakat für den Dodge.

In Canada wurde ein sehr ähnlicher Dodge WC-51/52 gebaut.

Unterschiede sind die Felgen, Grillstäbe usw.

 

 

 

 

Und als das beste Fahrzeug gekürt.

Nach dem Krieg wurden nicht mehr soviele Fahrzeuge gebraucht daher wurden einige Fahrzeuge zur UNNRA überstellt. Meistens waren es die beschädigten Fahrzeuge.

Die United Nations Relief and Rehabilitation Administration oder kurz UNRRA war eine Hilfsorganisation, die bereits während des zweiten Weltkrieges am 9. November 1943 auf Initiative der USA, der Sowjetunion, Großbritanniens und Chinas gegründet wurde. Nach Kriegsende wurde sie von der UNO übernommen. Die UNRRA war in Europa bis zum 31. Dezember 1946 tätig und wurde dann durch die International Refugee Organization ersetzt. In Afrika, im Nahen Osten und China arbeitete sie bis zum 30. Juni 1947.

Hauptaufgabe der UNRRA war die Unterstützung der Militäradministration bei der Repatriierung der sogenannten Displaced Persons (DP). Der UNRRA kam dabei die Aufgabe zu, die DP-Lager in den befreiten Gebieten zu betreuen. Für jedes Lager war ein UNRRA-Team zuständig, das der örtlichen Militärkommandantur unterstellt war. Die UNRRA ihrerseits war in den Lagern den nichtmilitärischen Hilfsorganisationen gegenüber, wie dem Roten Kreuz oder dem Joint Distribution Committee weisungsberechtigt.

Aber auch Fahrzeuge, die aus Kriegszeiten übrig blieben, speziell vom amerikanischen Militär, wurden im Land verteilt. So wurden vielfach bei den Feuerwehren die ersten Fahrzeuge nach dem Krieg aus solchen Fahrzeugen umgebaut, die teilweise bis in die 1980er Dienst versehen mussten, da die Fahrzeuge der Feuerwehr während des Krieges größtenteils zerstört oder beschlagnahmt wurden.

Heute gibt es in den Armeen keine WC-51/52 mehr und die bei den Feuerwehren nur mehr als historische Kraftfahrzeuge. Ebenso in privaten Bereich wurden einige Dodge WC-51/52 wieder restauriert und in Schuss gebracht.

Wie dieser der fährt in Polen.

Aber es gibt auch solche Umbauten.

 

Man kann seit Neuersten den Baubericht von DaimlerChrysler kaufen. die Kontaktadresse ist: pms@daimlerchrysler.com  der Bearbeiter heisst: Bruce R. Thomas ist vom  
 Corp Historical Collection:           
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Regards,

Bruce R. Thomas
Corp.
Historical Collection

Übrigens das erste Fahrzeug das über der neuen Highway von Alaska nach USA fuhr war ein DODGE.